Mehrere hundert Gäste sind am Samstag, 9. Mai 2026, der Einladung des Kraftwerks Reckingen gefolgt. Im Rahmen der Kulturnacht Zurzibiet/Küssaberg/Hohentengen erwartete sie bei bestem Frühlingswetter ein vielseitiges Programm aus Kunstausstellungen, Live-Musik, Stauwehrführungen und stimmungsvoller Beleuchtung.

Kunst im Turbinenhaus

Gleich zwei Ausstellungen prägten den künstlerischen Teil der Veranstaltung: Im Turbinenhaus zeigte Andreas Baumgartner unter dem Titel „Schwarz-Weiß, Nähe Distanz“ eindrucksvolle Arbeiten, während Grit Siegl mit „Energie als Bildraum“ eine spannende Verbindung zwischen Kunst, Raum und Energie schuf.

Live-Musik vom Schlager zum Rock

Den musikalischen Auftakt machte Helga: Schon in den frühen Abendstunden stimmten Schlager und gute Laune das Publikum ein. Mit fortschreitenden Stunden übernahm Popcorn die Bühne – Rock- und Popklassiker brachten das Werk zum Beben und sorgten für ausgelassene Stimmung bis tief in die Nacht.

Technik und Begegnungen vor Ort

Wer einen Blick hinter die Kulissen werfen wollte, kam bei den Stauwehrführungen auf seine Kosten: Die Touren über das Wehr und die technischen Anlagen stießen auf großes Interesse. Mitten im Trubel waren auch Bürgermeister Manfred Weber (Küssaberg) und Betriebsleiter Thomas Häfeli von RKR vor Ort und suchten den Austausch mit den zahlreichen Gästen. Für Speis und Trank sorgten der Narrenverein und seine Untergruppe „Baumsteller“.

Worte zum Abend

In seiner Begrüßungsansprache blickte Betriebsleiter Thomas Häfeli auf die Bedeutung der Kulturnacht als grenzüberschreitendes Begegnungsformat zurück und richtete den Blick zugleich nach vorn:

„Mit der neuen Konzession Ende 2025 haben wir nach rund 15 Jahren Vorbereitung einen historischen Meilenstein erreicht – und wollen auch künftig als regional verankertes und innovatives Wasserkraftwerk einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung am Hochrhein leisten.“

Auch Bürgermeister Manfred Weber richtete einige Worte an die Gäste. In seiner Ansprache würdigte er die langjährige Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kraftwerk und betonte dessen Bedeutung für die Region – als Arbeitgeber wie als Partner für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Atmosphärischer Ausklang

Mit der Dämmerung kam das letzte Highlight: Die Beleuchtung der Anlage entfaltete ihre volle Wirkung und schuf eine Kulisse, die das Publikum begeisterte. Das RKR-Team bedankt sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern, Künstlerinnen und Künstlern, Musikerinnen und Musikern sowie allen Helferinnen und Helfern, die diesen Abend am Hochrhein möglich gemacht haben.